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5. Klasse
Die leiblichen Proportionen sind in diesem Lebensalter oft noch sehr harmonisch. Daraus folgt eine große Geschicklichkeit und Bewegungsfreude. Über den regulären Lernstoff hinaus antworten wir auf diese besonderen Bedürfnisse der Fünftklässler mit den Themengebieten Pflanzen- und praktische Naturkunde, Geschichte der alten Kulturen mit dem Schwerpunkt klassisches Griechenland. Die griechischen Sagen werden erzählt. Zum Ende des Schuljahres bildet die Austragung der eigenen olympischen Spiele den Abschluss dieser Epoche. Die Schülerinnen und Schüler erleben ein gemeinsames großes Fest, bei dem sie ihre Bewegungsfreude und ihr Geschick unter Beweis stellen können.
6. Klasse
Mit Beginn der Vorpubertät geht es in der Klasse turbulenter zu als in der 5. Klasse. Dem unsicher werdenden Willens- und Gefühlsleben und den erwachenden Fähigkeiten, die Welt gedanklich zu erfassen, begegnen wir im Unterricht mit neuen Unterrichtsfächern und Projekten. In der Physik erleben die Schüler anhand reichhaltiger Experimente Phänomene und werden aufgefordert, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen. Im Schwarz-Weiß-Zeichnen und in der Schattenlehre erüben wir das Ursache-Wirkung-Prinzip. Gesteins- und Himmelskunde sind weitere Fächer, die zu kausalem Denken auffordern. Bei einem Theaterprojekt findet jeder seine Rolle. Hier wird in besonderer Weise das Gefühls- und Gemeinschaftsleben angesprochen und geschult.
7. Klasse
In der beginnenden Pubertätszeit lenken wir die Aufmerksamkeit der Schüler vom Erleben der eigenen schwankenden Gefühlswelt hin zum wachsenden Weltinteresse. Dies erreichen wir durch lebendiges und bildhaftes Darstellen und Erarbeiten geschichtlicher und geografischer Themen sowie durch die Beschäftigung mit Biografien großer Persönlichkeiten. Noch stärker als in der 6. Klasse wird das logische Denken besonders in den naturwissenschaftlichen Fächern herausgefordert. Im perspektivischen Zeichnen bearbeiten wir die Themen Horizont und Fluchtpunkt.
8. Klasse Das Ende der Klassenlehrerzeit zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Schüler von der Persönlichkeit des Klassenlehrers mehr und mehr lösen.
Der beginnenden Individualisierung tragen wir einerseits Rechnung durch die Aufführung eines großen Theaterstücks, an dem alle Kinder der Klasse mitwirken und das vor der gesamten Schulgemeinschaft und den Eltern gezeigt wird. Andererseits durch eine große Projektarbeit, die einen praktischen und einen theoretischenTeil beinhaltet und die ebenfalls vor der Klasse und den Eltern präsentiert wird. Diese Inhalte fördern die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler und wecken ihr Interesse an der Welt. |






